Antifaschistische Gruppen Südthüringen

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Laudenbach: „Germanenfest“ von Neonazis endete im organisatorischem Desaster
Eintragsdatum: 2012-10-05 - Quelle: Antifa Suhl/Zella-Mehlis

Am letzten Samstag, den 15.09.2012, ereignete sich im kleinen Ort Laudenbach in der Nähe von Schmalkalden eine Szenerie, die im Ort für Aufsehen sorgte. Jede Menge Polizei rückte in den Ort ein und kontrollierte an verschiedenen Straßen. Den Grund für diese Maßnahmen lieferte eine Veranstaltung der „Interessengemeinschaft Frühmittelalter“. Diese wollte eine Art „Germanentreffen“ in dem beschaulichen Ort abhalten. Aus diesem Treffen wurde, wie das „Freie Wort“ in einem Zeitungsartikel berichtet, jedoch nichts und die Polizei unterband jegliche Zusammenkünfte der selbsternannten „Hobby-Germanen“.


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Erfurt: Redebeitrag zur Frust-Demo
Eintragsdatum: 2012-10-14 - Quelle: Antifa Arnstadt-Ilmenau
Am vergangenen Samstag, dem 13.10.2012, demonstrierten über 500 Menschen in Erfurt und ließen ihren Frust raus (Pressemitteilung der Vorbereitungsgruppe). Nachfolgend der Redebeitrag der Antifa Arnstadt-Ilmenau, der auf der Demo verlesen wurde.
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Suhl: Nazischmierereien in der Innenstadt
Eintragsdatum: 2012-10-22 - Quelle: Antifa Suhl/Zella-Mehlis
Das Freie Wort berichtete vor wenigen Tagen über gesprühte Naziparolen in der Suhler Innenstadt. Verwunderlich, dass dies der Presse und der Öffentlichkeit erst jetzt auffällt, bringen Neonazis doch schon seit Monaten ihre Propaganda in das Suhler Stadtbild. Egal ob durch massig Aufkleber, Plakaten mit Slogans „Volkstod stoppen!“ oder eben durch gesprühte Naziparolen.
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Friedrichroda: Antifa-Demo gegen Nazi-Fackelmarsch am 18. November
Eintragsdatum: 2012-10-22 - Quelle: AGST
Jedes Jahr zum sogenannten Volkstrauertag findet ihn Friedrichroda im Landkreis Gotha der zentrale Fackelmarsch der Thüringer Neonazis statt. Meist völlig ungestört zelebrieren die Nazis dort ihr "Heldengedenken". Dass Nazis den Volkstrauertag für sich entdeckt haben, ist nur logisch angesichts der Konzeption dieses Gedenktages. Deswegen rufen dieses Jahr, wie bereits 2009, wieder antifaschistische Gruppen zu einer antifaschistischen Gegendemonstration in Friedrichroda auf - gegen den Naziaufmarsch und Geschichtsrevisionismus.
[www.volkstrauertag-abschaffen.tk]
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Hildburghausen: Protestaufruf gegen Nazidemo
Eintragsdatum: 2012-11-04 - Quelle: AGST
Am 10. November zieht der Naziwanderzirkus um Michel Fischer weiter nach Hildburghausen (letzte Stationen: Erfurt und Arnstadt). Es geht vorgeblich mal wieder gegen den Euro und die Europäische Union, in Wahrheit allerdings um die Wiederbelebung eines menschenfeindlichen Projekts, das es unbedingt zu verhindern gilt. In diesem Sinne rufen Antifaschist_innen aus Hildburghausen zum Widerstand gegen den Aufmarsch auf, den sie richtigerweise in den Zusammenhang der jüngeren und älteren faschistischen Organisierungen in der Kreisstadt stellen.
Mehr Infos auf: [hibu.blogsport.de]
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Jena: Wider den radikalen Konformismus
Eintragsdatum: 2012-11-04 - Quelle: AGST
Nach Angaben des MDR demonstrierten am Sonntag, dem 4. November, etwa 300 Menschen durch Jena. Sie waren einem Aufruf der Antifa-Gruppe ATF und einer Gruppe namens JURI, die in Szenepublikationen als „Vorposten der Linkspartei“ bezeichnet wird, gefolgt. Der Aufruf war bereits im Vorfeld scharf kritisiert worden. Auf der Demonstration und gegen sie verteilten zwei Gruppen unabhängig voneinander Flugblätter.
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Langewiesen und Suhl: Filmvorführung »Noise and Resistance« und Diskussion
Eintragsdatum: 2012-11-11 - Quelle: AGST
'Do it yourself' (DIY) heißt das Credo einer subkulturellen Bewegung, das vor allem in Punk- und Hardcore-Kreisen enorme Relevanz für das Handeln und Selbstverständnis der Menschen dieser Subkulturen hat. In dem Film »Noise and Resistance« spielt das DIY-Konzept eine zentrale Rolle, zudem werden auch Formen der Repression und Nazigewalt etwa in Russland dargestellt. Der Film soll am 21. in Langewiesen in der Garage und am 22. in Suhl im Grünen Haus, jeweils um 19:00 Uhr, gezeigt werden.
Mit freundlicher Unterstützung durch die Rosa-Luxemburg-Stiftung.
[zum Flyer]
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Hildburghausen: Die Farce vom Widerstand
Eintragsdatum: 2012-11-19 - Quelle: Antifa Suhl/Zella-Mehlis
Am Samstag, dem 10.11.2012, marschierten Neonazis durch die Südthüringer Kleinstadt Hildburghausen. Ihr gewähltes Motto war, wie bei Demonstrationen im Vorfeld, „Zukunft statt EU-Wahn“ – gleichnamig ihrer derzeitig laufenden Kampagne. Anmelder war der in Tannroda wohnende Michael Fischer. Dieser ist seit geraumer Zeit Leithammel der Naziorganisation „Aktionsgruppe Weimarer Land“. Gemeinsam mit der Wählergemeinschaft „Bündnis Zukunft Hildburghausen“ und dessen Gründervater Tommy Frenck wurde der Aufmarsch organisiert. Es kamen schließlich rund 100 Nazis aus verschiedenen Regionen Thüringens und Sachsens zusammen. Nachdem die Nazidemonstration nach ca. 1 Stunde Verspätung loslief, warteten bereits ca. 120 Menschen darauf, den Nazimob zu blockieren – jedoch aus ganz anderen Gründen, als denen, den Aufmarsch zu verhindern.
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Friedrichroda: Antifa-Demo gegen die Ignoranz
Eintragsdatum: 2012-11-22 - Quelle: Antifa Arnstadt-Ilmenau
In Friedrichroda herrschte am vergangenen Sonntag Ausnahmezustand. Nicht etwa, weil die Nazis dort mal wieder aufmarschierten oder die deutschen Verbrechen kollektiv verharmlost werden sollten – daran hatte man sich am Volkstrauertag gewöhnt –, sondern weil eine antifaschistische Demonstration die besinnliche Ruhe im Fackelschein störte.
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Südthüringen: Naziaktivitäten zum Volkstrauertag
Eintragsdatum: 2012-11-30 - Quelle: Antifa Suhl/Zella-Mehlis
Neben dem zentralen Fackelmarsch der Nazis in Friedrichroda kam es zum Volkstrauertag ebenfalls zu Naziaktivitäten in Suhl und Zella-Mehlis, sowie im Landkreis Hildburghausen. In mehreren Südthüringer Städten legten Nazis Kränze nieder, liefen als zündelnde Deutsche mit Fackeln durch Kleinstädte und sangen Loblieder über gefallene Wehrmachtssoldaten.
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Ilmenau: Bewegung in Sachen Naziläden
Eintragsdatum: 2012-11-30 - Quelle: AGIL
Nachdem der Naziladen "Tomoc" vor etwas mehr als eineinhalb Jahren von der Bahnhofstraße, Ecke Professor-Schmidt-Straße in die Ilmenauer Innenstadt gezogen ist (AGIL berichtete), verließen die Betreiber vor geraumer Zeit die neuen Geschäftsräume. Auch der Naziladen L.E.M.B., der einen zusätzlichen Ableger in Erfurt vorweisen kann, hat seine langjährigen Verkaufsräume geschlossen. Im Gegensatz zu "Tomoc" ist dieser Naziladen noch nicht von der Bildfläche verschwunden.
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Thüringer Verfassungsschutz initiierte Jagd auf Antifas
Eintragsdatum: 2012-12-07 - Quelle: RH Südthüringen
Im Oktober 2007 veröffentlichte die Erfurter NPD eine Liste mit politischen Gegner_innen, die bei einem Angriff auf ein Nazilokal beteiligt gewesen sein sollen, mit der latenten Aufforderung, sich diese „asozialen Elemente der linken Szene“ vorzuknöpfen (JAPS berichtete). Die entsprechenden Daten lieferte, wie nun bekannt wurde, der Verfassungsschutz dem damaligen Erfurter NPD-Chef Kai-Uwe Trinkaus, der sich nun öffentlich als Spitzel enttarnt und gegenüber dem MDR ausgepackt hat.
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Zella-Mehlis: Am alten Postamt wehte die Reichsflagge
Eintragsdatum: 2012-12-07 - Quelle: Antifa Suhl/Zella-Mehlis
Die Südthüringer Kleinstadt Zella-Mehlis ist immer für eine Überraschung gut. Mehr als eine Woche wehte am alten Postamt, unmittelbar neben dem Rathaus, die schwarz-weiß-rote Reichsflagge, ganz zur Genugtuung der Nazis aus der Region. Sie wurde Donnerstagmorgen durch Mitarbeiter des Bauhofs, unter Aufsicht der Kripo entfernt.
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Schmalkalden: NPD trifft sich zu Regionalkonferenz
Eintragsdatum: 2012-12-07 - Quelle: Antifa Suhl/Zella-Mehlis
Am vergangenen Wochenende fand in der Südthüringer Kleinstadt Schmalkalden die Regionalkonferenz der NPD für den Raum Südthüringen statt. Wie auch vorherige NPD-Veranstaltungen fand diese im „Thüringer Hof“, in der Nähe des Bahnhofs in Schmalkalden, statt.
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Kritik des Filmes „Noise and Resistance“ und des Konzeptes DIY
Eintragsdatum: 2012-12-23 - Quelle: AJSTH
Am 21. und 22.11.12 wurde der Film „Noise and Resistance“ in Langewiesen und Suhl gezeigt und diskutiert. Im Folgenden sollen unsere Kritikpunkte am Film und des Konzeptes „Do it yourself“ (DIY) ausformuliert werden. Um von vornherein Missverständnisse auszuschließen, wir wollen hiermit nicht alles im Film Gezeigte verteufeln, sondern darauf hinweisen, dass DIY darin ausschließlich glorifiziert und nicht hinterfragt wurde, was bezeichnenderweise auch oft Anhänger_innen des DIY-Konzeptes unterlassen, ihr eigenes Handeln und Denken zu reflektieren. Darauf bezieht sich unsere Kritik.
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Beitrag zu linksradikaler Strategie-Diskussion
Eintragsdatum: 2012-12-23 - Quelle: Eva Felidae
Nachfolgend dokumentieren wir ein lesenswertes Diskussionspapier von Eva Felidae, das sich dem „Spagat zwischen kategorialer Kritik und konkreter Politik“ widmet, in dem auch wir als Antifa-Gruppen uns öfter wiederfinden. Der Text ist u.a. zusammen mit einem Redebeitrag der Antifa Arnstadt-Ilmenau erschienen in der Broschüre „Stadt der Vielfalt – Rassismus, soziale Ausgrenzung und Nazigewalt in Erfurt“, die über die Edition Assemblage zu beziehen ist.
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Suhl: Zum Foltermord an einem „Asozialen“
Eintragsdatum: 2012-12-23 - Quelle: Antifa Suhl/Zella-Mehlis
Im Juni diesen Jahres folterten und töteten drei junge Männer einen 59-jährigen Mann in einem Suhler Plattenbau, um, wie die Presse schrieb, „Geld von ihm zu erpressen“. Dass Habgier der ausschlaggebende Grund gewesen sein soll, ist nur Zeichen fehlender Analyse gesellschaftlicher Ausschlussmechanismen. Der Mann wurde letztendlich nicht gefoltert, weil er zu wenig Geld rausrückte, sondern weil die Täter sich in ihren gescheiterten Existenzen an ihm aufrichten wollten.
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