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Arnstadt: "Save me"-Kampagne unterstützen!

Eintragsdatum: 2009-03-01Quelle: Infoladen Arnstadt, AGST

Wir dokumentieren die Pressemitteilung des Infoladens Arnstadt und der Antifaschistischen Gruppe Südthüringen (AGST) zur "Save me"-Kampagne in Arnstadt.

PRESSEMITTEILUNG

Betreff: Infoladen Arnstadt und Antifa Südthüringen unterstützen "Save me" Kampagne

Jedes Jahr ertrinken tausende Menschen im Mittelmeer bei dem Versuch auf das europäische Festland zu gelangen. Schaffen sie es doch, so stehen sie vor den Toren der Festung Europa und werden zumeist wieder abgeschoben. Nicht nur am Mittelmeer wollen Menschen nach Europa übersiedeln. Auch aus osteuropäischen Ländern oder dem nahen Osten ersuchen Menschen aus Krisengebieten um Aufnahme in Europa.
Die Partei DIE LINKE in Arnstadt unterstützt die "Save me" Kampagne, die erreichen möchte, dass der deutsche Staat jedes Jahr ein Kontingent von Flüchtlingen aus Krisengebieten in Deutschland aufnimmt, fest ansiedelt und ihnen ein besseres Leben möglich macht.
Wir, der Infoladen Arnstadt und die Antifaschistische Gruppe Südthüringen (AGST) unterstützen die LINKE in dieser Initiative und begrüßen eine Flüchtlingspolitik, die möglichst vielen Menschen das Leben retten kann und ihnen eine lebenswerte Perspektive eröffnet.
"Auch wir denken, wie DIE LINKE, dass das nicht die Lösung für globale Konflikte sein kann. Langfristig müssen wir weltweit dafür kämpfen, dass sich die Lebensbedingungen für alle Menschen dauerhaft verbessern. Solange wir uns aber mit dem Kapitalismus und seinen Auswirkungen herumplagen müssen, ist die Aufnahme von Flüchtlingen in einem der reichsten Länder der Welt eine sinnvolle Maßnahme um das weltweite Elend einzudämmen.", so Stefan Müller, Pressesprecher der Antifaschistischen Gruppe Südthüringen (AGST).
Nicht vergessen werden sollte dabei das Engagement für die bereits hier lebenden Flüchtlinge. Dem menschenunwürdigen Leben in den Gemeinschaftsunterkünften, wie Gehlberg muss ein Ende gesetzt werden. Ebenso den täglich stattfindenden Abschiebungen und den rassistischen Sondergesetzen, wie dem Residenzpflichtgesetz.
"Wir treten ein für eine Gesellschaft in der alle Menschen ohne Angst verschieden sein können und in der allen Menschen ein gutes Leben, unabhängig von ihrem Leistungsvermögen, ermöglicht wird.", so Anna Lin, Pressesprecherin vom Infoladen Arnstadt.

PRESSEMITTEILUNG ENDE


Link zur Kampagne: http://www.save-me-arnstadt.de
Antifaschistische Gruppe Südthüringen