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Arnstadt: "Tag der Heimat" des Bund der Vertriebenen ruft Proteste hervor

Eintragsdatum: 2007-09-24Quelle: JALA

Wie bereits in den vergangenen Jahren protestierten auch am vergangenen Sonntag, dem 23. September, junge Menschen in Arnstadt gegen die offene Relativierung der deutschen Verbrechen im Zweiten Weltkrieg und den offenen Geschichtsrevisionismus des BdV. Dieser führte im Hotel "Goldene Henne" seinen jährlichen "Tag der Heimat" durch.

In einem davor verteilten Flugblatt heißt es: Der Bund der Vertriebenen (BdV) steht für die größten Übel der deutschen Nachkriegsgeschichte. Im Mittelpunkt der Agitation steht hier die Verdrehung geschichtlicher Wahrheiten. Die "Vertriebenen" verstehen sich als Opfer des Zweiten Weltkriegs. Dem Krieg, den sie und ihre geistigen Vordenker einst begannen, einem Vernichtungskrieg. Hinter den Fronten töteten die Deutschen Millionen Menschen jüdischen Glaubens, Kommunist_innen, Homosexuelle und weitere Menschengruppen, die ihrem rassistischen Wahn nicht entsprachen.

In den vergangen Wochen wurden außerdem neue Hinweise zu der immer stärkeren Unterwanderung des BdV durch die rechtsextremistische NPD bekannt (siehe TLZ: http://www.mobit.org/Artikel/2007/TLZ110707.htm).

Mit einem aus Kartons gebastelten sowjetischen Panzermodell, Plakaten, Flyern und Transparent zeigten die Antifaschist_innen, dass sie nicht einverstanden sind mit der Normalität des u. a. vom BdV konstruiertem deutschen Opfermythos.
Anna Lin, Pressesprecherin der Jungen Antifaschistischen Linken Arnstadt (JALA) begründete das Auftreten der Antifaschist_innen: "Der Panzer dient nicht der Verherrlichung von Militarismus und Krieg. Er steht symbolisch für die Vertreibung des Geschichtsrevisionismus und der Mär vom Opfer Deutschland aus unserer Stadt und aus der Köpfen der Menschen. Wir danken den Alliierten für die Zerschlagung des Faschismus und für die Befreiung Europas vom deutschen Vernichtungswahn."


Der von Antifaschist_innen verteilte Flyer:






















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